⚠️ ACHTUNG: Atypische Weidemyopathie bei Equiden!

🍂 Im Herbst besteht ein besonders hohes Risiko für die Atypische Weidemyopathie. In den vergangenen Tagen wurden aus dem Jura via Equinella (www.equinella.ch) bereits mehrere Ausbrüche mit jeweils mehreren betroffenen und teilweise verstorbenen Equiden gemeldet. Aufgrund des gehäuften Auftretens ist jetzt besondere Vorsicht geboten!

Die Atypische Weidemyopathie ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Muskelerkrankung. Sie wird durch die Aufnahme von Hypoglycin A verursacht, einem Giftstoff, der insbesondere in den Samen und Keimlingen des Bergahorns vorkommt.

Was können Eigentümerinnen, Eigentümer und Halter von Equiden tun, um die Krankheit zu verhindern?

🌳 Weiden kontrollieren: Weiden auf Bergahornbäume sowie auf herabgefallene Samen und junge Keimlinge überprüfen.

🚫 Risikoweiden meiden: Equiden nicht auf Weiden grasen lassen, auf denen Bergahornbäume und deren Samen oder Keimlinge vorkommen. Besonders gefährdet sind Weiden mit geringem Grasbewuchs.

🌱 Ausreichend Futter anbieten: Genügend Raufutter zur Verfügung stellen und Hungerperioden vermeiden. Achtung: Eine Zufütterung ersetzt nicht das Meiden gefährdeter Weiden.

🍁 Besonders im Herbst aufpassen: Grosse Mengen an Ahornsamen können auf den Weiden liegen. Auch im Frühjahr besteht durch die jungen Keimlinge ein erhöhtes Risiko.

👀 Equiden aufmerksam beobachten: Bei Schwäche, Muskelzittern, Steifheit, Schwitzen, Koliksymptomen oder dunklem Urin sofort tierärztliche Hilfe anfordern. Die Erkrankung kann rasch fortschreiten.

⚠️ Wichtig: Bereits die Aufnahme kleiner Mengen giftigen Pflanzenmaterials kann eine schwere Erkrankung auslösen. Vorbeugung ist deshalb entscheidend!

🙏 Bitte teilt diese Information mit anderen Eigentümerinnen, Eigentümern und Haltern von Equiden! Gemeinsam können wir dazu beitragen, weitere Fälle zu verhindern.

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